Sonntag, 19. Mai 2019

Robinia pseudoacacia 'Frisia' - Gold-Robinie

Die Robinien, Schein-Akazien, Robinia pseudoacacia sind sehr vital. Sie kommen mit trockenen, armen Standorten zurecht. Wenn sie blühen können sie übervoll sein von ihren weißen, duftenden Schmetterlingsblüten.
Die Gold-Robinie ist eine Form, die auch in Gärten attraktiv und beliebt ist. Sie besitzt gelbgrünes Laub, das im Herbst sich goldgelb färbt. Durch das helle, auch schon beim Austrieb leuchtende Laub ist sie ein Blickfang und bringt gewissermaßen Licht in den Garten.
Laut Literatur soll sie angeblich kaum blühen - ich habe ein reichblühendes Exemplar gesehen; allerdings fallen die Blüten wegen des geringeren Farbkonstrastes weniger auf.

Das letzte Bild zeigt besonders deutlich den Farbunterschied zur links dahinterstehenden "normalen" Robinie!






Mittwoch, 15. Mai 2019

Cornus controversa - Pagoden-Hartriegel GRÜN-WEIß

Der Pagoden-Hartriegel, Cornus controversa, wächst - zumindest in jüngeren Jahren - in einer wunderbar symmetrischen Form. Die Zweige bilden Etagen, auf denen dann wieder die Dolden der Blüten stehen. Wenn die Bäume deutlich älter werden geht zwar die attraktive Gesamtform etwas verloren, aber die Eleganz der Blütenstände und die Schönheit des Laubes bleibt erhalten.
Bei der hier gezeigten Form handelt es sich um eine variegata-Form mit grün-weiß panaschierten Blättern. Die weißen Blatt-Partien sind im Wachstum eingeschränkt; der grün-weiße Farbeindruck des Baumes wird aber noch verstärkt.






Dienstag, 14. Mai 2019

Rhododendron cv. ROT - blütenarm

Der vergangene Sommer - und auch die folgenden Monate - war so trocken, dass viele Pflanzen - gerade auch Bäume und Sträucher - starke Schäden davongetragen haben.
Dieser Rhododendron hat überlebt, auch keine ernsthaften Verluste an Laub oder Zweigen, weil er gewässert wurde; aber in der sommerlichen Trockenheit hat er trotzdem fast keine Blütenknospen angesetzt. Normalerweise wäre jetzt vor lauter roten Blüten kaum ein Blatt zu sehen, aber in diesem Jahr hat er nur eine handvoll Blütenstände, ansonsten nur schmale, vegetative Knospen!





Montag, 13. Mai 2019

Berberis julianae - GELB

Eine weitere, in den Gärten sehr weit verbreitete Berberitzen-Art ist Berberis julianae. Auch diese Art ist immergrün, dornig - lange Dornen; die Blätter sind am Rand stachlig gezähnt - es gibt ziemlich viele Stacheln; auffällig ist, dass die Blüten in vielblütigen Büscheln in den Blattachseln stehen; ich habe hier allerdings nur schon die jungen Früchte erwischt.








Sonntag, 12. Mai 2019

Berberis x hybrido-gagnepainii - GELB und dornig

Berberitzen sind als dornige Sträucher mit gelben Blüten bekannt. Eine Art ist heimisch und eine Reihe von Formen von verschiedenen Arten und Hybriden sind in den Gärten verbreitet. Eine davon ist Berberis x hybrido-gagnepainii - einen vernünftigen deutschen Namen hat sie nicht. Die Blätter sind schmal, meist 3-4 cm lang, immergrün, glänzend, auf der Unterseite heller grün bis bläulich grün, aber nicht weiß; und - das ist recht auffällig - die Blüten stehen einzeln oder zu zweit, jedenfalls nicht in dichten Büscheln, in den Blattachseln. Für mich ist dies eine sehr attraktive Form!








Samstag, 11. Mai 2019

Syringa meyeri - Zwergflieder ROSA-VIOLETT

Die meisten bekannten Sorten gehören zu Syringa vulgaris; es gibt viele Farben von weiß, blau bis violett.
Ein sehr niedrig wachsender Flieder mit sehr kleinen Blättern ist Syringa meyeri, der Zwergflieder. Auch von diesem gibt es verbreitete Sorten, z.B. die Sorte Palibin.
Aus der Ferne betrachtet denkt man nicht an Flieder, aber wenn man die Blüten aus der Nähe sieht, den Duft wahrnimmt, kommt die Erkenntnis sehr schnell.









Freitag, 10. Mai 2019

Prunus mahaleb - Steinweichsel, WEIß

Noch ein Strauch, der auch an warmen Felsen wächst. Die Standorte sind allerdings nicht ganz so extrem trocken-warm wie bei Cotoneaster integerrimus oder Amelanchier ovalis.
Wenn man die Blätter sieht, denkt man vielleicht eher an einen verwilderten Birnbaum; die Blüten und jungen Früchte sehen typische nach Kirsche aus. Der wesentliche Unterschied, um die Steinweichsel, Prunus mahaleb, von anderen Prunus-Arten zu unterscheiden, ist die Form des Blütenstandes: es ist eine aufrechtstehende Traube, die wegen der unterschiedlich langen Blütenstiele allerdings nicht wie die langen Trauben der beiden Trauben-Kirschen aussieht, sonder eher pyramidenförmig. Eine Verwechselung ist wegen der eher rundlich-ovalen Blätter kaum möglich.