Sonntag, 22. September 2019

Cedrus libani - Libanon-Zeder in Tours

In Tours an der Loire steht in unmittelbarer Nähe der Kathedrale eine beeindruckende Libanon-Zeder. Laut Erläuterungstafel ist sie 1804 gepflanzt worden, also über 200 Jahre alt.
Im freien Stand hat sie - auch wenn Zedern offenbar schnell wachsen - eine beeindruckende Größe und Form erreicht.
Ein paar Detailbilder zu Nadeln und Zapfen sollen helfen die Art zu identifizieren, denn die nah verwandten Arten Cedrus atlantica und Cedrus libani sind schwer zu unterscheiden, von manchen Botanikern werden sie auch gar nicht als eigene Arten geführt.














Montag, 9. September 2019

Campsis grandiflora - Chinesische Klettertrompete

Den meisten Pflanzenfreunden, vor allem wenn sie in mediterrane Regionen reisen, ist die Amerikanische Klettertrompete - Campsis radicans - bekannt.
Sehr oft wird sie allerdings mit Campsis x tagliabuana verwechselt; den Unterschied erkennt man nur bei genauer Betrachtung. Campsis x tagliabuana ist eine Hybride zwischen Campsis radicans und Campsis grandiflora, um die es hier gehen soll. Beide Elternarten haben erkennbaren Anteil an der Hybride.
Die großblütige, Chinesische Klettertrompete hat größere Blüten, der Öffnungswinkel der Blütenröhre ist deutlich größer als bei den anderen Arten. Die Blüte ist etwas kürzer und ich kenne sie nur in einem klaren Orange-Farbton. Der Kelch ist grün, die Kelchzipfel relativ tief eingeschnitten.
Der Blütenstand ist deutlich lockerer als bei den anderen Arten, die Blüten stehen an dem herabhängenden Blütenstand weiter auseinander. Auch die Blätter sind etwas größer, die Fiedern etwas grober gezähnt - aber die Blätter sind kein ausreichend sichereres Erkennungsmerkmal.
Campsis grandiflora gilt als weniger winterhart, vielleicht ist sie auch etwas weniger hitzetolerant. Ich habe sie in größeren Mengen jedenfalls nur an der Loire und im Südwesten Frankreichs, im Perigord gesehen. Im Mittelmerraum, Provence etc. ist sie extrem wenig oder gar nicht verbreitet. Hängt das an den Standortbedingungen?





Dienstag, 3. September 2019

Cedrus atlantica - im Park von Schloss Longeais

In den Parks der Schlösser an der Loire, aber auch an anderen Standorten der Region, sind sehr viele Zedern gepflanzt. Die Bestimmung der Art ist teils sehr schwierig, so dass ich mich möglichst auf die Angabe verlasse, wenn vorhanden.
Nicht wenige dieser Zedern sind sehr beeindruckende Exemplare!
Im Park beim Schloss Longeais (Loire) steht eine mächtige Zeder, die vom Boden an ausladend verzweigt ist, so dass eine Umfangsmessung unmöglich ist. Der Baum ist so mächtig, dass man ein Baumhaus mit bequemer Treppe für die Besucher hineingebaut hat - hoffentlich hält der Baum das aus!




Freitag, 9. August 2019

Ginkgo biloba am Naturstandort

Gibt es noch Ginkgo-Bäume am natürlichen Standort? Die nicht gepflanzt sind - oder sich aus Pflanzung vermehrt haben?
Das ist eine ungeklärte Frage, mit der sich Tim Entwisle in seinem Blog talkingplants beschäftigt: http://talkingplants.blogspot.com/2019/07/the-last-natural-home-of-gingko-perhaps.html
Eine spannende Frage!

(Quelle: Foto Tim Entwiste, https://4.bp.blogspot.com/-_L7BTKTe9n4/XLqNgnpUpGI/AAAAAAAAZDc/tu6gW4cSgJww_BEiRvXEb9mdfwEiJMfHwCEwYBhgL/s1600/2019-04-10%2B14.33.29.jpg)

Mittwoch, 7. August 2019

Nerium oleander

Der Oleander - Nerium oleander - der Innbegriff des Südens.
Jeder kennt ihn, viele pflegen ihn als Kübelpflanze, freuen sich wenn er wächst. Mit Mühe, Gießen und sonstiger Pflege bildet er im Sommer Blüten.
Wie schafft es dieses Exemplar auf einem trockenen, felsigen Standort so vital auszusehen? Viele neue Triebe, viele vitale Blätter und eine Blütenpracht, wie man sie sich nur wünschen kann!

Man möchte seine Kübelpflanzen gerne nach Südfrankreich oder Italien in Urlaub schicken!




Montag, 5. August 2019

Cupressus sempervirens - Mittelmeer-Zypresse

Ein Baum, den jeder Südeuropa-Reisende kenn, ist die für viele Regionen z.B. in Italien und Südfrankreich typische säulenförmige Zypresse, Cupressus sempervirens; sie wird auch als Italienische Zypresse bezeichnet. Die ausladender wachsende Normalform ist dagegen den meisten nicht bekannt.







Mittwoch, 31. Juli 2019

Sequoiadendron giganteum - Mammutbaum - Trockenschäden

Der Berg-Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum, erscheint eigentlich immer sehr robust.
Er stammt aus Kalifornien, allerdings aus dem Gebirge, so dass er offenbar nicht so hitze- und trockenheitsverträglich ist. Dieser Baum hat unter der Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen massiv gelitten, viele Zweige sterben ab.