In Höhen unterhalb von rund 1500 Metern ist der natürliche oder naturnahe Bergwald ein Mischwald. Je nach Standort und anthropogenem Einfluss ist die Zusammensetzung natürlich dennoch verschieden. Hier - beobachtet in den deutschen Alpen - sind die wichtigsten Arten Rotbuche, Berg-Ahorn, Weiß-Tanne, Fichte, Lärche, Wald-Kiefer.
Die Nadelbäume lassen sich teils an ihrer Borke unterscheiden, teils sind aber zur Sicherheit auch die Benadelung oder der Habitus als zusätzliches Merkmal notwendig. Ich stelle hier jetzt die verschiedenen Nadelbäume primär nach ihren Borken einander gegenüber.
1. Wald-Kiefer, Pinus sylvestris, grobe Felder mit tiefen Rissen, zur Spitze hin rötlich papierartig
2. Weiß-Tanne, Abies alba, Borke mehr oder weniger schuppig, teils rissig, grau
3. Lärche, Larix decidua, ältere Borke mit groben Feldern und tiefen Rissen, jüngere Borke mit groben Schuppen
4. Fichte, Picea abies, schuppig-warzig - jung eher fein, später etwas grober, meist rötlich
je nach Standort der Fichte wird bei langsamerem Wachstum die Borke deutlich stärker grau: durch Verwitterung, Algen, Flechten; unter abgefallenen Schuppen wird es aber wieder deutlich rötlich.

















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