Der Besenginster, Cytisus scoparius, ist vielen wahrscheinlich noch unter dem Namen Sarothamnus scoparius bekannt. Wie nicht wenige andere Arten ist er vermutlich nach biochemischen Untersuchungen in eine andere Gattung verschoben worden.
Er wächst in Gebieten mit atlantischem Klima, auf eher trockenen, sonnig-warmen Standorten.
Er ist vor allem aber ein schönes Beispiel für einen Schmetterlingsblütler, dessen Schiffchen (die beiden Blütenblätter, die Griffel und Staubgefäße eng umhüllen) durch Druck - in der Natur einer Biene oder Hummel - aufspringt und dann die inneren Blütenorgane herausschnellen lässt. Anschließend stehen Staubgefäße und Griffel frei, während die Blütenblätter des Schiffchens nach unten hängen.
Am Blütenstand kann man sehr gut erkennen, welche Blüten auf diese Weise schon besucht und geöffnet worden sind und welche noch nicht. Diese Öffnung live mit Insekt zu beobachten ist allerdings auch schwierig, man kann es aber mit einem Stäbchen und Druck auf die Spitze des Schiffchens gut simulieren. Dabei kann man dann auch sehen, wie der Pollen herausgeschleudert wird, der in der Natur auf dem Insekt landet.








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