Picea orientalis

Picea orientalis, die Kaukasus-Fichte, gibt es bei uns etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts, vor allem in Parks oder Gärten. Auf den ersten blick unterscheidet sie sich wenig von unserer heimischen Picea abies.


Bei genauerer Betrachtung fallen die deutlich kürzeren Nadeln auf. Ein deutlich sichereres Merkmal sind allerdings die Zapfen. Diese sind kleiner, nur bis etwa 9 cm lang, stark harzig, anfangs violett gefärbt. 

Das Exemplar, das ich hier präsentiere hatte sehr stark geblüht, die männlichen Blütenstände sind noch in großer Zahl zu sehen. Auffällig sind auch die Gallen unterschiedlichen Alters, die jungen grün bis bläulich, die alten, die aussehen wie rundliche Zapfen. Diese Gallen sind vermutlich durch Blattläuse verursacht, ich nehme an durch Dreyfusia prelli - so wie ich es nach dem Bildvergleich einschätze (https://www.pflanzengallen.de/gallen/picea-orientalis-l-link/)










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